
Selbstständige in ver.di
Sarah Bormann
www.verdi.de/selbststaendige
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di vertritt rund 30.000 Selbstständige aus unterschiedlichen Berufen und Branchen. Wir stehen ein für echte Gleichbehandlung aller Erwerbsformen sowie eine gerechte, bezahlbare und nachhaltige soziale Absicherung der Solo-Selbstständigen. In ver.di vernetzen und beraten wir uns. In ver.di erfahren wir die Unterstützung eines starken Netzwerks von rund zwei Millionen Kolleg*innen. Uns verbindet das gemeinsame Engagement für soziale Gerechtigkeit, gute Arbeitsbedingungen und faire Einkommen.
Wir unterschreiben, weil …
wir aus eigener Erfahrung um die prekäre Lage vieler Mütter in der Selbstständigkeit wissen. Mutterschutz und Mutterschaftsgeld darf kein Privileg sein. Wir wollen eine echte Gleichbehandlung aller (werdenden) Mütter unabhängig von ihrem Erwerbsstatus. Dies zu ändern ist für uns ein wichtiger Beitrag für die Gleichbehandlung aller Geschlechter in der Arbeitswelt. Konkret heißt das: die gleichen Mutterschutzfristen und die gleiche Höhe des Mutterschaftsgeldes – nämlich 100% des Einkommens, und das ohne Wartezeiten bis zum Anspruch auf Mutterschaftsgeld.
Diese individuellen Punkte sind uns besonders wichtig
Ein solidarisches Finanzierungssystem etwa durch Umlagen, an dem sich – auch – alle Selbstständigen unabhängig von Alter und Geschlecht beteiligen. Wir wollen ein gemeinsames Ausgleichsverfahren aller Erwerbstätigen mit den gleichen Rechten und Pflichten.

Female Photoclub
Juliane Herrmann
www.femalephotoclub.com
Der Female Photoclub wurde 2017 initiiert und ist seit 2020 ein eingetragener Verein für professionell arbeitende Fotografinnen. Aktuell zählt der Club etwa 500 Mitglieder, die sich in neun Städten und Regionen in ganz Deutschland organisieren.
Die Ziele des Vereins sind es, die Sichtbarkeit von Fotografinnen zu erhöhen, sich für mehr Gleichberechtigung in der Branche einzusetzen und auf Missstände wie Honorarungleichheit und mangelnde Repräsentanz aufmerksam zu machen.
Wir unterschreiben, weil …
die Benachteiligung selbstständiger Fotografinnen immer noch auf allen Ebenen spürbar ist. Besonders betroffen und vulnerabel sind dabei die Mütter in unseren Reihen. Neben einem gesellschaftlichen Wandel bedarf es nun auch politischer Veränderungen damit der Mutterschutz für Selbstständige gerechter wird.
Diese individuellen Punkte sind uns besonders wichtig
Fotografinnen sind meist als soloselbstständige Freiberuflerinnen oder Gewerbetreibende gemeldet. Sie gelten als Sonderfall und kommen oft nur mühselig an relevante Informationen in Bezug auf Elternschaft. Eine Schwangerschaft ist für sie ein unkalkulierbares Risiko, da ihnen schwangerschaftsbedingte Arbeitsausfälle nicht erstattet werden und ihre Arbeit auch körperlich sehr anstrengend sein kann. Fotografinnen wünschen sich vor allem mehr Flexibilität beim Bemessungszeitraum für Mutterschutzleistungen und Elterngeld. Ebenso sollten die finanziellen Leistungen während des Mutterschutzes und des Elterngeldes für Selbstständige neu definiert werden, da sie oft an deren Lebensrealität vorbeigehen.
























































