Mutterschutz für Selbstständige: Chancengerechtigkeit als Schlüssel zu starken Familien, Gesellschaft und Wirtschaft.

Der Mutterschutz für Selbstständige ist mit Blick auf den Gesundheitsschutz der Schwangeren und des (ungeborenen) Kindes elementar. Aber auch mit Blick auf die Gleichstellung und eine Chancengerechtigkeit in der Selbstständigkeit braucht es eine Absicherung jeder werdenden Mutter. Keine Schwangere sollte sich zwischen Elternschaft und Selbstständigkeit entscheiden müssen, weil sie sich beides nicht leisten kann. 

Derzeit sind Frauen in der Selbstständigkeit unterrepräsentiert, wirtschaftliche Potentiale bleiben somit ungenutzt. Zusätzlich bietet der Mutterschutz für Selbstständige einen starken Hebel für eine erfolgreiche diverse Unternehmensnachfolge und Gründungskultur.

Zahlreiche Betroffene kommen aus dem Handwerk, der Kindertagespflege, der Geburtshilfe etc. und sichern mit ihren Betrieben wichtige Infrastrukturen. Gleichzeitig schwächelt die Wirtschaft und schwangere Selbstständige werden im Stich gelassen. Wie passt das zusammen? Eher gar nicht.

Ziele für den Mutterschutz für Selbstständige

Unsere Zielsetzung ist eine Absichtserklärung der Unterzeichnenden, sich im Rahmen der eigenen Ressourcen und Möglichkeiten für eine bessere Vereinbarkeit in der Selbstständigkeit einzusetzen. Gleichermaßen ist sie als Handlungsaufforderung an die Politik zu verstehen.

Der Mutterschutz für Selbstständige muss gesetzlich verankert werden.

Unsere Forderungen zur Absicherung werdender Mütter fußen auf drei Säulen:

  • Einkommensabsicherung in der Schwangerschaft vor und nach der Geburt
  • Verbesserungen und Vereinfachungen im Elterngeld
  • Absicherungsmöglichkeiten und Maßnahmen für den Betrieb
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